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Goji-Beeren

Wachsen auch in Deutschland

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Früchte der Goji-Pflanze
Goji sind sehr reich an Vitaminen, ein echtes Superfood
Goji-Früchte stammen ursprünglich aus China

Goji-Beeren (gesprochen etwa "Gohdschi" auch "Gotschie" oder "Gohgie, wobei bei der letzten Version das zweite "G" weich ausgesprochen wird wie in dem bekannten Wort "Genie") gelten als chinesische Wunderfrucht, als Alleskönner und Zaubermittel für eine stabile Gesundheit.
Ob das wirklich so ist, wird von vielen bezweifelt, denn es gibt (bisher) seitens der medizinischen Wissenschaft westlicher Provenienz keine belastbaren Daten zur Wirksamkeit.

Bei dem Strauch handelt es sich um den "Gemeinen Bocksdorn" (Lycium barbarum), auch Gemeiner Teufelszwirn oder Chinesische Wolfsbeere genannt. Die Pflanze stammt ursprünglich aus China, aus der Provinz Ningxia im chinesischen Binnenland. Mittlerweile ist sie weltweit verbreitet, aber die Früchte aus Ningxia gelten immer noch als die besten. Das kann man glauben und als Qualitätskriterium nehmen, aber eine echte Begründung dafür scheint es nicht zu geben.
Sie blüht ganz hübsch lila und entwickelt im Sommer (das gilt für Mitteleuropa) leuchtend orangefarbene, ziemlich kleine (etwa gut 1 cm lang) eiförmige Früchte, die Goji-Beeren.

Über den Geschmack der Beeren gibt es vielfältige Angaben, die sich oft deutlich widersprechen. Das liegt sicherlich einerseits daran, dass Geschmack eben Geschmackssache ist und zweitens daran, dass die Beeren aus unterschiedlichen Regionen und bei unterschiedlichen Anbaubedingungen und Sorten eben ganz verschieden schmecken.
Die meisten Menschen beschreiben den Geschmack von Goji Beeren als eine Mischung aus Cranberries und Kirschen. Dem Verfasser fällt nur das Prädikat "eigenartig" ein, aber er hat bisher auch nur getrocknete Goji-Beeren gegessen und kann sich über frische Früchte kein Urteil erlauben.

Manch einer findet den Geschmack grossartig, aber es gibt auch viele Stimmen, die ihn für gewöhnungsbedürftig und sogar unerfreulich halten. Vor allem die Früchte aus heimischem Anbau werden oft als bitter bezeichnet. Dabei ist zu beachten, dass die Bitterstoffe tatsächlich erst bei der vollreifen Frucht verschwinden, also dann, wenn sich auch die freilebenden Vögel dafür interessieren . . . Vielleicht ist das heimische Klima eben doch nicht so ideal für eine vollständige Ausreifung.

Goji-Beeren, die sicherlich als Natur-Heilmittel zu klassifizieren ist, kommen normalerweise getrocknet in den Handel. Bei richtiger Vorgehensweise - einer Lufttrocknung bei Temperaturen zwischen 20-30 Grad Celsius - scheinen alle wichtigen Nährstoffe erhalten zu bleiben.

Die Antioxidatien - die ja quasi Schutzschilde für unsere Zellen sind - stärken das Immunsystem. Ausserdem ist die Beere bekannt für Ihre Unterstützung eines starken Herz-Kreislauf-Systems. Der ihr nachgesagte Anti-Aging-Effekt dürfte auf die Förderung der Hautdurchblutung zurückzuführen sein.

Die Goji-Beeren müssen naturbelassen sein und dürfen nicht geschwefelt oder auf eine andere Art und Weise behandelt worden sein. Am schwierigsten zu kontrollieren ist der Trocknungsprozess, aber nur schonend behandelte Früchte behalten alle ihre gesunden Inhaltsstoffe. Auch bei Säften ist Vorsicht geboten, denn oft wird minderwertige Ausgangsprodukte für den Saft verwendet. Der Kauf von Goji-Produkten ist insofern tatsächlich ein bisschen Vertrauenssache.

Die empfohlene Tagesdosis liegt bei 10-30 Gramm getrockneter Früchte.

Der Gemeine Bocksdorn kann problemlos auch in Deutschland angebaut werden; angeblich war er früher sogar eine regelmässig anzutreffende Heckenpflanze.

Wenn Sie das Superfood aus China hier in Deutschland kultivieren, können Sie die Goji-Beeren während der Hauptreifezeit auch roh verzehren. Die Sträucher vertragen Frost und Hitze. Wichtig ist ein nährstoffreicher Boden, denn letztlich kann nur das in einer Frucht enthalten sein, was vorher durch den Boden, die Luft und das Wasser zur Verfügung gestellt wurde. Die verschiedenen Pflanzen verarbeiten die Stoffe unterschiedlich intensiv, aber die Voraussetzungen müssen gegeben sein.

Man kann die Pflanze selbst aus Samen ziehen, der Fachhandel bietet aber auch junge Pflanzen zur Weiterkultur an und auch über's Internet sind sie zu beziehen.
Zu beachten ist, dass die Pflanze sich schnell ausbreitet: Die Rhizome ziehen sich dann u.U. durch den ganzen Garten (so wie wir es auch von vielen Bambusarten kennen), wenn sie nicht als Kübelpflanze auf der Terrasse stehen oder eine Rhizomsperre angelegt wird. Sie sollten die unkontrollierte Verbreitung auch deshalb verhindern, weil die Rhizome auch sehr tief reichen können, so dass es echt mühselig ist, sie zurückzudrängen, wenn die Pflanze sich einmal selbstständig gemacht hat.

Es gibt viele Sorten der Wolfbeere und nicht alle sind sinnvoll für den Anbau, wenn man tatsächlich Früchte erhalten will. Mancher Strauch wächst und wächst, setzt aber keine einzige Blüte oder gar Frucht an. Lassen Sie sich deshalb unbedingt vom Fachmann beraten bzw. holen Sie sich Ihre kleinen Goji-Pflanzen von jemandem, der die Pflanze selbst erfolgreich im Garten heranzieht und entsprechende Erfolge bei der Kultur vorweisen kann.
Der Verfasser empfiehlt, keine Sämlinge zu verwenden, weil von vielen Pflanzen bekannt ist, dass Sämlinge Probleme mit dem Blüten- und Fruchtansatz haben. Stecklinge sind angeblich möglich, aber wohl schwierig, so dass sich als beste Vermehrungsart für den Laien wohl Absenker empfehlen. Wenn Sie dann die richtige Mutterpflanze hatten, werden Sie vitale Goji-Sträucher haben, die wachsen, blühen und ab Mitte August Früchte ansetzen.

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